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Das Projekt ökologische Minikinderkrippe

Seit 2011 besteht unter mehreren Angestellten der Marais du Vigueirat, dem wichtigsten Arbeitgeber in Mas-Thibert das Interesse an einer Kinderbetreuung, das sich in Kurzer Zeit auf das ganze Dorf ausgeweitet hat.

Das Projekt begann 2012 mit einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich einer Kinderkrippe in Mas-Thibert, die von den Amis des Marais du Vigueirat organsiert und von der Stadt Arles genehmigt werden sollte. Es fanden mehrere Gespräche zwischen Vertretern verschiedener Organisationen, wie  der Stadt Arles, dem kommunalen Zentrum für soziale Maßnahmen (CCAS), der Familienkasse (CAF), des kulturellen und sozialen Zentrums Mas-Thibert, den Marais du Vigueirat und einem Mediziner des Zentrums für den Schutz von Kleinkindern (PMI) statt, um bestimmte wichtige Punkte auszuarbeiten.

 

Was it eine Minikinderkrippe?

Ein Dekret vom 20. Februar 2007 ermöglicht in seinem Artikel R. 2324-47 die Möglichkeit der Eröffnung einer Einrichtung unter dem Namen Minikinderkrippe. Dort können bis zu zehn Kinder im Alter von 0-6 Jahren aufgenommen werden. Diese Kinderkrippen haben das Ziel, auf die Bedürfnisse von kleinen Orten in ländlicher Umgebung einzugehen.

Eine Minikinderkrippe in Mas-Thibert?

Eine Minikinderkrippe könnte in Mas-Thibert im Gebäude der Alten Kindertagestätte, die 2007 geschlossen wurde oder im soziokulturellen Zentrum les tuiles bleues organisiert werden. Ein Einrichtungsplan wurde nebst einem Kostenplan zusammen mit den technischen Partnern und den Gesundheitsberatern des PMI erstellt.

Bis heute wurden noch das pädagogische Programm, interne Regelungen, das Organigramm und das Budget erstellt bzw. festgelegt.

In Sachen Finanzierung wurden Subventionsanfragen an den Generalrat des Departements Bouches-du-Rhône und an das europäische Programm LEADER gestellt.

Der ökologische Rahmen der Kinderkrippe

Die Minikinderkrippe soll ein Ort werden, der in Bezug auf Ausstattung und Hygiene sicher ist und den Kindern gesunde Ernährung bietet. Sie soll die Umwelt respektieren und auch die Ausstatter sollen die gleiche soziale und umweltschonende Denkweise haben. Unternehmen aus der Region werden bevorzugt. Die Verkleidung der Wände und die Oberfläche des Bodens soll ökologisch sein und bestehenden Prädikaten entsprechen.                                                                                                                                                                                                               Die Einrichtung soll aus natürlichen und lokalen Materialien hergestellt sein. Z.B. Die Möbel sollen aus Holz, das in nachhaltigen Wäldern erzeugt wird, bestehen und es werden traditionelle Materialien, wie Eiche oder Akazie bevorzugt. Die nördliche Mauer soll mit Schilf isoliert werden. Der Bodenbelag könnte Parkett oder Linoleum sein, das aus erneuerbaren Rohstoffen, wie Leinöl, Kiefernharz, Korkmehl oder Holz hergestellt wird und damit dem Prinzip des nachhaltigen Wachstums entspricht.                                                                                                               Die Wandfarben sollen zu 100% natürlich sein (z.B. auf Basis von Pflanzenölen).                                                                                                           Die Reinigungsmittel (für Geschirr, Wäsche, zum Putzen) sollen ebenfalls ökologisch sein. Die Mitarbeiter der Krippe werden in Bezug auf Benutzung von nachhaltigen Produkten zur Reinigung der Räumlichkeiten und Pflege der Kinder ausgebildet werden.