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Weiterbeobachtung der Stechmückenbekämpfung unter Verwendung von Bti in der Camargue

Mit der Einführung der Stechmückenbekämpfung unter Verwendung von Bti in der Camargue 2007, hat der Regionale Naturpark Camargue die Realisierung eines ökologischen Monotorings durch verschiedene, unabhängige Beauftragte (z.B. Turm von Valat oder die Fledermausgruppe der Provence (Groupe Chiroptères de Provence)) angeordnet. Es werden Standorte unter Einfluss von Bti und Bti-freie Standorte, darunter die Marais du Vigueirat, verglichen. Das Ziel der Beobachtungen ist, die Auswirkungen der Verwendung von Bti auf eventuell beeinflusste Tierpopulationen, die eigentlich nicht bekämpft werden, zu quantifizieren.

Die untersuchten Artengruppen sind Mücken, Libellen, Wirbellose in Wasser und Sümpfen, die Mehlschwalbe, Fledermäuse, in Sumpfgebieten lebende Sperlingsvogelarten und Wasservögel. In den Marais du Vigueirat, einem Beobachtungsstandort ohne Bti-Einsatz, bringen die Beobachtungen seit 2012 Ergebnisse über die relative Häufigkeit von Libellenarten und Wirbellosen, sowie Parameter, die an die Reproduktion von Fledermäusen gebunden sind. Deshalb werden mehrere Stichprobenstandorte zur Beobachtung von Libellen, Luftplankton und Wirbellosen der Schilfflächen, sowie fünf Fledermausnistplätze jedes Jahr untersucht und ausgewertet.